Man sagt ja bekanntlich: Aller Anfang ist schwer ! Und genau diese Worte kann ich nur bestätigen. Ich muss wirklich zugeben, dass ich mir alles einfacher vorgestellt habe. Alleine schon aufgrund der tollen Berichte von Naddel, dachte ich, ich käme nach Norwegen und alles ist gut. Doch die ersten Tage bisher waren alles andere als entspannend und easy.
Alles begann wie bereits im ersten Block beschrieben mit dem Flug von Frankfurt nach Stavanger. Nach einem sehr traurigen Abschied ging es dann, zusammen mit Hanna, in den Flieger und auf ins Abenteuer. In Norwegen angekommen folgte dann bereits eins nach dem anderen.
Wir verließen den Flughafen um uns auf den Weg zu unserem Couchsurfer namens Salah zu machen. Wie zuvor besprochen stiegen wir in den Bus 9 und dachten nach einiger Zeit, dass wir die richtige Haltestelle erreicht haben. Doch wir haben uns getäuscht. Weit und breit nichts zu finden, was eigentlich vorhanden sein sollte. Also liefen wir zur nächsten Tankstelle um dort nach dem richtigen Weg zu fragen. Nach langem hin und her und suchen im Internet, betrat ein netter Mann die Tankstelle und bot an uns mitzunehmen. Wir überlegten nicht lange und stiegen ein. (und an alle die jetzt denken : "Oh man, sowas können die doch nicht einfach tun."- Ja das haben wir auch im Nachhinein mal kurz gedacht. ) Er brachte uns also zu unserem Couchsurfer und setze und unversehrt ab. Dort angekommen stellten wir fest, dass es sich, laut unseres Fahrers, vielleicht um Pakistaner handeln könnte, was den netten Mann Sorgen bereitet. Also hinterließ er uns seine Nummer für den Notfall. Aber zur Beruhigung. Die nacht war wirklich seltsam aber wir wurden gut behandelt.
Morgens verließen wir dann so gegen 9 Uhr den Couchsurfer und machten uns auf den Weg zur Uni-mit all unserem Gepäck. Uns war allerdings nicht bewusst, dass die Uni Mitten auf einem Berg liegt und wir 2 Kilometer zu Fuß laufen müssen. Unterwegs haben wir versucht an einer Bushaltestelle Busse zu erwischen, doch alle fuhren einfach vorbei. Uns war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst, dass man den Arm ausstrecken muss, damit diese halten. Also liefen wir zu Fuß und holten unsere Schlüssel ab.
Versuch Busse zu erwischen
Der Weg zur Uni
Die Uni
Nach dem ganzen Papierkram ging es dann wieder mit den Busse zur Wohnungssuche. Auch hier war uns die Strecke noch nicht bekannt. Hanna und ich wohnen nun 6 km auseinander, ich habe 12 km bis zur Uni. Nicht ganz optimal, aber die billigste Variante. Nach erfolgreichem Ankommen ging es dann noch einkaufen und dann nur noch ab ins Bett zum ausruhen. Ich muss gestehen, dass es super aufregend, aber auch super anstrengend war.
Heute startete der Tag auch ganz gut. Um 10 Uhr haben Hanna, Victor (Spanier) und ich uns getroffen und haben Stavanger erkundet. Es ist echt ein nettes Städtchen mit vielen tollen Ecken. Einiges könnt ihr auf den Bildern sehen.
Danach ging es dann nochmal kurz zu Hanna und nochmals einkaufen. Um 7 Uhr ging es dann zum Campus zu einer Essenseinladung, zu der uns Victor eingeladen hat. Hier waren viele Nationalitäten vertreten. Spanien, Frankreich, Estland, Italien, Österreich, Polen, China, Deutschland, Amerika und Mexiko. Ich muss allerdings für mich sagen, egal wie spannend und aufregend alles zurzeit ist, finde ich es eher anstrengend. Ich hoffe, dass sich das die nächsten Tage noch legt, doch die sprachliche Hürde ist ein wirkliches Problem für mich. Das verstärkt das Heimweh um einiges. Aber es ist noch alles in den Anfängen und mal sehen wie es weitergeht. Angekommen bin ich allerdings noch nicht wirklich.
Morgen geht es dann zum Ikea, Pizza essen und einer ersten kleinen Willkommens-Party...
Es heißt also "abwarten und Tee trinken".
Bis dahin
Eure Svenja
So das wars erstmal. Hier noch ein paar Bilder von meiner Wohnung bzw. Zimmer, welches ich zum teil mit der Mexikanerin Paula teilen darf. :)
Hey Kleene,
AntwortenLöschenich bin begeistert! Also die Bilder, die man hier so sehen kann, sind wirklich fantastisch. Das macht mich ganz neidisch und verstärkt meine Reiselust noch mehr. Besonders die Berge und der See, Stavanger scheint wirklich ein extrem netten Fleckchen Erde zu sein. Hoffentlich klappt das mit meinem Besuch, ich kann es kaum erwarten!
Und der Rest kommt schon von alleine. Lass dir und allen anderen Zeit. Setz die rosarote Brille auf und bleib locker!
Hab dich lieb!