Angefangen also mit Mittwoch. Oh das war ein wirklich schöner Abend. Unsere bezaubernde Spaniermannschaft hat die International students aufs Feinste versorgt. Essen ohne Ende- und vor allem was für ein Essen. Ich weiß schon gar nicht mehr was es alles war, geschweige denn wie es heißt, ich kann nur so viel sagen wie: ES WAR EINFACH GIGANTISCH LECKER !!!!! Ein absolutes Geschmackserlebnis für Jedermann. Ich kriege jetzt noch Hunger, wenn ich dran denke. Bin schon sehr gespannt auf das nächste Essen und die nächste Nationalität. :-)
Tisch Nr.1
Tisch Nr.2
Tratsch nach dem Essen
Veerle, ich, Maartje
Anke, Diana, Eveline
Nach der Uni ging es auf jeden Fall natürlich nicht nach Hause, sondern zur sogenannten "Dutch-Party". Ich muss ehrlich zugeben, ich kenne bis jetzt noch nicht den genauen Anlass dieser Party. Ich glaube es war aber eine Geburtstagsparty, da zwei holländische Mädels die Woche zuvor Geburtstag hatten. Pflichtfarbe an diesem Abend: Orange. Ist ja klar. :-)
Jade, Hanna, Diana
Roci, Nana, Lisa
Eveline, Jessies Schwester (Besuch), Jessie, Maartje
Diana, Maartje
Freitag ging es dann auch wieder recht früh los, da Hanna und ich noch einige Besorgungen in der Stadt und vor allem für die Uni zu erledigen hatten. Danach ging es dann noch kurz zur Musikstunde an die Universität und dann konnte die Party steigen. Motto: 60er Jahre Party. Ab circa 19 Uhr ging es mit den Vorbereitungen los. Blümchen ausschneiden, Snacks bereitstellen, Räume dekorieren, stylen... es gab genug zu tun. Doch natürlich wurde alles erfolgreich gemeistert und der Abend konnte beginnen. Ich liebe Mottoparties. Die Leute sind alle gut drauf und wirklich jeder macht mit. Und aus genau diesem Grund findet auch nächste Woche Freitag eine Karnevalsparty statt, bevor wir alle abreisen. Doch dazu später was. Also gut, die Party konnte losgehen. Der Abend war wirklich witzig. Viele coole Kostüme und was ich untere anderem sehr interessant fand, war der self-made wine, welchen die Bewohner der Gjorsteins Gate 3 gebrauht haben. Da hier ja alles so unglaublich teuer ist, brauht man sich hier seinen Alkohol selbst. Am häufigsten werden wohl Bier und Wein selbst gemacht und an diesem Abend durften wir in den Genuss des Weines kommen. Ich persönlich muss sagen, dass der Wein recht gut war, es allerdings wenig mit Wein zu tun hat. Es ist halt irgendetwas, was Alkohol beinhaltet. Aber man lebt auch hier nach dem Motto: et mos net schmachen, et mos krachen. :-)
Pawel
Eveline
im Flur
Veerle, Luca, Ich, Leticia, Eveline, Hanna, Elsje-M., Maartje und Iliana
Und das wohl anstregendste Ereignis war heute. Eine Wanderung von 15 km entlang der Küste. Beeindruckend, aber wirklich anstrengend. Ich weiß, ich habe es schon tausend Mal gesagt, aber die Landschaft hier.... WOW !!! Gestartet sind wir in der Stadt mit 8 Mädels. Nach einer halben Stunde Busfahrt ging die Hiking-Tour dann endlich los. Norwegen so, wie man es sich vorstellt. Meer, Berge und kleine Häuschen. Hier würde ich doch glatt wohnen, wenn es zu Hause bei euch wäre. Wie schön wäre es doch ein Haus am Meer zu haben. Ich habe sofort an Burscheid denken müssen und kam zu dem Entschluss, dass dort wirklich ein See fehlt. :-) Papa, daran muss du also noch arbeiten. :-)
Naja gut was solls. Los ging es auf jeden Fall im Süden des sogenannten Randaberg-Bezirks. Über Stock und Stein ging es dann Schritt für Schritt weiter in den Norden um dort im Dörfchen Tungenes den Leuchtturm zu erreichen. Eine Abenteuertour... Ich kann es wirklich nicht anders sagen. Wanderwegbeschriftungen ??? Unnötig. Sowas brauchen Norweger nicht. Und Wanderwege ???Nein...Brauchen Norweger auch nicht. Das machte die ganze Sache für uns natürlich um einiges schwieriger. Gefühlte hundert Mal drehten wir um, wechselten den Weg und versuchten Bushaltestellen zu finden, die uns sagen, wo wir sind. Doch erst nach circa 4 Stunden erreichten wir den lang ersehnten Leuchtturm in einem Dörfchen von Nichts. Es ist hier alles wirklich sehr niedlich gehalten. Die Umgebung gleicht Burscheid enorm. Alle paar hundert Meter ist ein Haus zu finden und weit und breit ist nichts. Busse und Autos kaum vorhanden. Während der Woche kaum Busverkehr und am Wochenende schon gar nicht! Somit hieß es also durchhalten und hoffen, dass wir irgendwie wieder nach Hause kommen. Nach dann nun geschlagenen 5 1/2 Stunden Marsch haben wir sie wirklich gefunden. Eine Bushaltestelle die auch am Wochenende angefahren wird. Durchgefroren und hungrig wie wir waren, ging es dann auf sofortigem Weg zurück nach Stavanger zum Essen, Duschen und Ausruhen. Wir alle freuen uns schon auf die nächste Tour. Trotz der kleinen Schwierigkeiten, glaube ich, hatte jeder eine menge Spaß. Das schreit auf jeden Fall nach einer Wiederholung.
Süden-Start
Süden
Hanna, Eveline, Maartje, Jade, Anke, Veerle, Iida, Ich
Mitte
Schiffershaus
über Stock und Stein
kleine Häuschen am Meer
kleiner Leuchtturm auf halbem Weg
Norden-Ziel
Norden
Leuchtturm-Ziel
Norden
So und jetzt verabschiede ich mich auch langsam von euch. Ich muss jetzt wirklich mal schlafen gehen.
Es wird denke ich jetzt gut zwei Wochen dauern bis ihr nochmal was von mir hören werdet, da nächste Woche Samstag um 5.25Uhr unser Trip in den Norden startet. Wir reisen also endlich... Gott sei Dank. Es geht zuerst für 4 Tage nach Tromso und dann treffen wir uns Mittwochs mit den anderen auf den Lofoten. Es gibt also eine frühe und eine späte Truppe. Und ich habe natürlich die frühe Gruppe gewählt. :-)
Also auf Wiedersehen und bis zum nächsten Mal.
Ich wünsche euch schöne Tage und passt auf euch auf.
Eure Svenja
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